Frank Heidenreich e.K.

Breitenbach Apotheke | Forchheimer Str. 27 | 91320 Ebermannstadt | Tel. 09194 4346

 
Aus der Küche kennen Sie es - manche Zutaten vertragen sich einfach nicht miteinander. Eine geronnene Soße ist aber glücklicherweise nur unappetitlich, nicht gefährlich. Auch manche Medikamente vertragen sich nicht mit anderen Medikamenten und diese können plötzlich unerwartete, durchaus gefährliche Wirkungen haben.


Haben Sie schon einmal versucht, Ihren Hagebuttentee mit Milch zu trinken? Wenn ja, dann wissen Sie, dass das eine flockige Angelegenheit wird, einen gesteigerten Genuss birgt es auch nicht in sich. Bei Ihren Medikamenten kann Ihnen das auch passieren. Leider ist das meist nicht gleich so offensichtlich wie beim Hagebuttentee und der Milch zu sehen. Und es geht auch nicht nur darum, dass die Medikamente nicht mehr schmecken, sondern ihre Wirkung kann abgeschwächt werden, völlig verloren gehen oder auch gefährlich erhöht werden. Gut, dass Sie dann jemanden haben, der Sie dazu beraten kann - in Ihrer Apotheke.

"Statistiken sagen, dass ältere Menschen im Durchschnitt sieben verschiedene Medikamente am Tag einnehmen müssen", erklärt der Geschäftsführer der Landesapothekerkammer Thüringen Danny Neidel aus Erfurt.

Natürlich achtet Ihr Arzt darauf, dass sich Ihre Medikamente vertragen, aber wenn Sie nun beim Orthopäden in Behandlung sind und Ihnen will partout der Name von Ihrem Blutdruckmittel nicht einfallen? Oder Ihr Hausarzt weiß nicht, dass Sie vom Internisten ein Spray verschrieben bekommen haben, das Sie nehmen sollen, wenn die Luft mal knapp wird. Oder vertragen sich die Kopfschmerztabletten, die Sie sich in der Apotheke für den Notfall gekauft haben, mit Ihrem Magenmittel?

Sie sehen, es kann schon vorkommen, dass sich die Medikamente in Ihrem Arzneimittelschrank gar nicht grün sind. "Der Apotheker Ihrer Hausapotheke ist dann der richtige Ansprechpartner für Sie", so Neidel. "Er kann Ihnen sagen, ob Ihre Medikamente zusammenpassen oder ob Sie Ihrem Hausarzt die Tabletten beim nächsten Termin unbedingt zeigen sollten“, so der Apotheker weiter.

Manchmal reicht es aber schon, die Einnahme von Tabletten zu verschieben, zum Beispiel könnten Sie eine gleich nach dem Aufstehen nehmen und die andere, die sich nicht mit der ersten verträgt, nach dem Abräumen des Frühstückstisches. Ob so etwas bei Ihren Medikamenten möglich ist, lassen Sie sich am besten von Ihrem Apotheker sagen, der weiß es als Arzneimittelfachmann garantiert und hilft Ihnen gerne. An ihn können Sie sich auch wenden, wenn Sie Ihre Hausapotheke überprüfen lassen möchten.

 

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